2014

 

Auf Einladung des Kirchenvorstandes der katholischen Gemeinde Mariä-Himmelfahrt Gellenbeck besuchten rund 110 Mitglieder die Pfarrversammlung im vollbesetzten Saal der Gaststätte Herkenhoff.

Der stv. Kirchenvorstandsvorsitzende, Wolfgang Konersmann, begrüßte Pfarrer Ahrens, Pastor Hestermeyer, Schwester Cariessa vom Pastoralteam der Gemeinde sowie Herrn Pelster vom Bistum und auf Seiten des Architekturbüros Herrn Hinse. Anschließend stellte er das Gesamtplanungskonzept zur Kirchenrenovierung detailliert vor. Diese Kirche sei ein Ausdruck der Gemeinschaft, des christlichen Bekenntnisses und solle dieses auch im Rahmen einer Umgestaltung bleiben. Hinsichtlich einer Vision für die nächsten 30 Jahre gelte es jedoch, zeitgemäßen Aufgabenstellungen Lösungen gegenüber zu stellen, die insbesondere auf zukünftige Generationen abgestellt sein sollten, ohne die jetzigen Mitglieder unberücksichtigt zu lassen. Auf insgesamt 18 Sitzungen von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat sei in den letzten 3 Jahren ein Konzept entwickelt worden, an dem sich die Jugend bemerkenswert beteiligt habe. Dieses sei auch in den Planungen entsprechend zu erkennen.

Man habe sich die Planungen nicht leicht gemacht; letztendlich sei das 7. Planungskonzept des Architekturbüros dann vom Kirchenvorstand verabschiedet und auch vom Bistum genehmigt worden.

So soll z.B. dem Taufsakrament  durch eine zentrale Platzierung des Taufbunnens eine stärkere Beachtung zukommen. Ein Werktags-Kirchraum, eine Marienkapelle sowie ein Beichtzimmer sollen an bestehenden Standorten neu gestaltet werden. Auch der Eingangs- und Infobereich soll Besuchern ein positiveres Bild vermitteln. Weitere technische Änderungen hinsichtlich eines behindertengerechteren Zuganges sowie Möglichkeiten des Einsatzes moderner Medien sind ebenso eingeplant.

Die gesamten Renovierungsarbeiten, die bis Pfingsten 2015 abgeschlossen werden sollen,  belaufen sich auf eine Summe von 422.000 Euro, wovon vom Bistum 186.000 Euro bezuschusst werden, den Rest muss die Kirchengemeinde über Rücklagen oder Spenden bzw. Zuschüsse aufbringen. Sofern sich die Gemeindemitglieder mit Dauerspenden beteiligen, könnte die Summe in etwa 6 Jahren aufgebracht werden.

Die anschließende kontroverse und ausführliche Diskussion unter den Anwesenden wurde von Johannes Brand, dem Chronisten der Gemeinde, moderiert. Johannes Brand resumierte danach die unterschiedlichen Vorstellungen der Anwesenden. Durch die durch Wahl legitimierte Übertragung der Verantwortung auf den Kirchenvorstand sei dieser auch befugt, eine Entscheidung herbeizuführen. Eine ausnahmslose Zustimmung aller Gemeindemitglieder sei gar nicht denkbar. Kirche in Gellenbeck sei aber „immer unsere Kirche gewesen“ und so solle es auch heute sein, indem sich möglichst viele durch Spenden an diesem Projekt beteiligen.

Abschließend dankte Pfarrer Josef Ahrens allen Anwesenden. In den letzten drei Jahren habe es lohnenswerte Arbeit gegeben und die heutige Besucherresonanz zeige, dass die Gemeinde Zukunft habe, zumal sich auch die Jugend in bemerkenswerter Weise einbringe und eine grundsätzliche Zustimmung der Gemeinde zu den Planungen spürbar sei.

Ein Dank gilt auch Wolfgang Konersmann, der durch besonderes Engagement die Planungen der Renovierung sowie die Pfarrversammlung vorbereitet hat.

Mehr Bilder von der Pfarrversammlung: HIER 

Nach  330 Teilnehmern im Jahr 2012 sowie  270 Personen 2013 waren bei der diesjährigen Fronleichnamsprozession lediglich 240 dabei. Die Gründe für den starken Rückgang müssen noch hinterfragt werden, am prachtvollen Schmuck des Prozessionsweges kann es nicht gelegen haben. Mit der  Verlegung vom Donnerstag auf den Sonntag war auch die Hoffnung verbunden, dass mehr Gemeindemitglieder die Möglichkeit zur Teilnahme haben.

Die Prozession führte wie üblich von der Kirche durch die Aue, Marienstraße, und den Prozessionsweg zur Gellenbecker Schule. Beide Altäre in der Aue sowie der Schule waren herrlich geschmückt, auch unterwegs konnten in den Straßen wieder viele liebevoll gestaltete Hausaltäre und Bumenbilder bewundert werden, die von Geschäfts- und Privatleuten aufwändig gestaltet worden sind.

Ein besonderer Dank für die musikalische Untermalung geht an die Hagener Blaskapelle, die bereits traditionell dabei ist. Die besonders farbenprächtigen und schönen Motive und Fotos der Prozession sind in der Fotogalerie unter diesem LINK zu sehen.

 

Am Pfingstmontag feierten die drei Hagener Kirchengemeinden unter der Leitung von Pfarrer Ahrens und Pastor Langemann, Pfarreiengemeinschaft St. Martinus Hagen und Mariä Himmelfahrt  Hagen-Gellenbeck und Pastor Wagner, Melanchthongemeinde bei hochsommerlichen Temperaturen im Garten des alten Pfarrhauses ihren 2. ökumenischen Pfingstgottesdienst unter dem Leitsatz: „Verwurzelt im Garten des Glaubens“.

Pfarrer Ahrens begrüßte die Gottesdienstbesucher und freute sich über die rege Teilnehmerzahl aus den drei Kirchengemeinden.

In seiner Predigt deutete Pastor Wagener das Deckblatt des Liederzettels. Es zeigte ein Bild von Emil Nolde: Der große Gärtner.

„Auf ihm sehen wir einen bärtigen Mann in einem Garten, der seine Blumen liebevoll streichelt, er hegt und pflegt jede Pflanze. Bilder helfen uns Gott zu begreifen – auch er widmet sich liebevoll jedem Menschen.“

So sieht Pastor Wagner im Pfingstfest nicht nur den Geburtstag der Kirche, sondern auch den Ausgangspunkt für die ökumenische Bewegung. Es gebe viele Wurzeln und Zweige des Glaubens, so erläuterte er. Das Ziel jedoch ist gleich. Die Christen sind verwurzelt bei Jesus, eng mit ihm verbunden. Sie sind Christi Früchte und wenden sich im Namen des Glaubens in vielfältigen Aufgaben den Mitmenschen zu. Zum Abschluss zitierte er aus dem Lied von P. Gerhard: „Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd ein guter Baum, und lass mich Wurzeln treiben; verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben.“

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes brachten Kinder eine gemalte Blume in den Altarraum. Zum Abschluss der Feier bedankte sich Pfarrer Ahrens bei allen, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet hatten, insbesondere beim gemischten Chor Cäcilia aus Mariä Himmelfahrt und Herrn Berger.

Er segnete die Gemeinde und betete: „Lasst uns auch weiterhin ein Segen füreinander sein.“  Im Anschluss lud er alle Besucher zum Austausch ins Pfarrheim ein. Diese Einladung wurde von vielen Gläubigen gerne angenommen.

H. Witte

 

Eine Bildergallerie mit vielen Fotos vom Gottesdienst finden Sie auf der Internetseite der St-Martinus-Gemeinde unter dem folgenden Link:

st-martinus-hagen.de/aktuelles/berichte-und-artikel/350-oekumenischer-pfingstgottesdienst-2014 

 

Auch in diesem Jahr hat uns Herr Werner Wellenbrock schöne Fotos von der Feier der Erstkommunion am 4.5.2014 zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

 
 
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Mehr Bilder findet ihr / finden Sie in der Galerie unter diesem Link.

 

 

Mit einem schwungvollen dreifachen „Hagen Helau“ begrüßten die Hagener Senioren am Sonntag, dem 23.Februar 2014 die 5. Jahreszeit. Einer langen Tradition folgend hatte der Pfarrgemeinderat Mariä Himmelfahrt zusammen mit dem Männergesangverein Natrup-Hagen zum Karnevalssitzung eingeladen. Im bunt geschmückten Saal des Bürgerhauses genoss eine große Gästeschar bei Kaffee und Kuchen einen unterhaltsamen Nachmittag.

Gekonnt führte Präsident Jürgen I. Wiedermann durch das kurzweilige Programm. Gleich zu Beginn durfte er die Grün-Weiße-Garde Osnabrück  begrüßen. Schnell hatten die Funkenmariechen mit ihrem flotten Tanz das Publikum auf ihrer Seite. Später huschten die jungen Frauen der Tanzgarde als Vampire durch den Saal.

Der Männergesangverein unter der Leitung von Friedrich Weigel nahm den ganzen Saal mit auf eine musikalische Reise durch den Karneval.

In dieser närrischen Stimmung fand Paula Schimmelpfennig (Lieselotte Frey) schnell Gehör, als sie sich über die Tücken des Alters beklagte. Allerdings stellte sie fest, dass ihr Gelenk- und Gliederreißen eine zuverlässige Wetterstation ist. In einem bunten Schlager-Potpourri kommentierten die Goldbachlerchen die große Politik, frei nach dem Motto: „In Berlin, da sind die Räuber“. Mit gecoverten Oldies brachten sie die Zuhörer im Saal zum Mitsingen und Klatschen.

Als reimender Ratsvorsitzender trat Klaus Molitor in die Bütt. In Versform plauderte er aus dem Nähkästchen. Man staunte nicht schlecht, was im Rathaus und den damit verbundenen Ratssitzungen alles so passiert.

Irmgard und Liesbeth (Andrea van der Veen und Karin Frese), zwei Damen im besten Alter, ließen alle im Saal an ihrem Zwiegespräch über das Hagener Land und seine Leute teilhaben. Hatten sie doch einen Mädels- Wellness- Tag genossen, weil „50 heute das neue 25 ist“ und sie dem nur beipflichten konnten. Außerdem hegten sie die Hoffnung, dass nun alle Hagener Junggesellen vielleicht nicht mehr zum Frischfleischverkaufsautomat rennen würden, wenn sie Appetit auf etwas Frisches hätten!

Mit viel schwarzem Humor bedauerten dagegen „Die sechs Trauerschnallen“ ihr tägliches Einerlei als vernachlässigte Ehefrauen. Sie ließen den Zuhörer teilhaben an ihren skurrilen, Alltags- und Friedhofserlebnissen. Wie z.B. der Rollator mit Navigationssystem immer am Friedhofstor mitteilt: „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“

Alle, Gäste und Akteure, schunkelten danach gemeinsam beim großen Finale mit Luftballonregen fast bis auf den Heimweg.

Alle Fotos in unserer Fotogalerie!

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